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Golf-Masters in Augusta : Langer verpasst neuen Rekord und scheidet aus

  • Aktualisiert am

Bernhard Langer in Augusta Bild: EPA

Der legendäre deutsche Golfer schaffte vergangenes Jahr als ältester Spieler der Geschichte den Cut in Augusta. Dieses Mal verpasst er die Schlussrunden des Major-Turniers.

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          Die deutsche Golf-Legende Bernhard Langer ist nach einem missglückten zweiten Tag beim 85. Masters am Cut gescheitert und vorzeitig ausgeschieden. Der 63-jährige Anhausener spielte am Freitag in Augusta nur eine 77er-Runde und verpasste beim traditionsreichen Major-Turnier mit insgesamt 151 Schlägen die beiden Schlussrunden am Wochenende. Am Vortag hatte Langer noch auf dem 30. Rang gelegen, ungefähr die besten 50 Golfer kamen weiter.

          Der Masters-Sieger von 1985 und 1993 hatte wegen Rückenproblemen und Knieschmerzen die vergangenen fünf Wochen kaum trainieren können und war quasi ohne Vorbereitung zum ersten Major-Turnier des Jahres gereist. Das machte sich am zweiten Tag auf dem Par-72-Platz bemerkbar. Der in Florida lebende Golf-Senior kam nur auf ein Birdie. Demgegenüber leistete sich der Routinier an sechs Löchern Schlagverluste.

          Auch Vorjahressieger Dustin Johnson, dessen amerikanischer Landsmann Brooks Koepka (beide 149 Schläge) und Rory McIlroy aus Nordirland (150) scheiterten im am Cut. Olympiasieger Justin Rose konnte seine Führung mit einer soliden 72er-Runde und insgesamt 137 Schlägen knapp behaupten. Ärgste Verfolger des 40-jährigen Engländers sind die beiden Amerikaner Will Zalatoris und Brian Harman (beide 138).

          Noch vor 147 Tagen, als das Masters im Jahr 2020 wegen der Corona-Krise ausnahmsweise im November ausgetragen wurde, hatte Langer einen Rekord aufgestellt, als er als ältester Spieler der Geschichte an der Magnolia Lane den Cut geschafft hatte. Dank seiner beiden Masters-Erfolge genießt Langer ein lebenslanges Startrecht bei dem mit 11,5 Millionen Dollar dotierten Major-Turnier im amerikanischen Bundesstaat Georgia. Er schlug in diesem Jahr zum 38. Mal auf dem Augusta National Golf Club ab.

          Warum einfach, wenn es auch schwer geht?

          Vielleicht dachte sich das Golfprofi Kim Si Woo in der zweiten Runde des 85. Masters in Augusta. Der 25-jährige Südkoreaner hatte sich nach einem misslungenen Schlag auf der 15. Spielbahn am Freitag so geärgert, dass er seinen Putter wütend auf den heiligen Rasen stieß. Doch es gab ein Problem: Das wichtige Spielgerät zerbrach bei der spontanen Frustaktion. So musste Kim auf den restlichen vier Grüns mit dem Holz 3 einlochen und wurde zur besonderen Attraktion an der Magnolia Lane.

          Kurioserweise hatte er mit dem Schläger, der eigentlich für lange Distanzen gedacht ist, Erfolg: Der Sieger der Players Championship von 2017 spielte noch vier Pars, blieb also ohne Schlagverlust. Etliche Kontrahenten absolvierten die Bahnen schlechter – wohlgemerkt mit Putter. Und auch auf dem Leaderboard warf es den Koreaner nicht zurück: Nach zwei Tagen des traditionsreichen Major-Turniers lag er als Sechster nur drei Schläge hinter dem führenden Olympiasieger Justin Rose aus England. (dpa)

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