Bruckmühl statt Paris : Lipowitz bei „Kirmesrennen“ gefeiert

Nach seinem Podiumsplatz bei der Tour de France sitzt Florian Lipowitz wieder auf dem Fahrradsattel. Die Fans kommen seinetwegen zu Tausenden in die bayerische Provinz.
Die Bahnhofstraße von Bruckmühl versprüht nicht ganz das Flair der Champs-Élysées, doch Florian Lipowitz genoss die neue deutsche Radsportbegeisterung am Spurt vorbei an Mangfall-Apotheke und Reformhaus Eisenhammer wie zuletzt seinen Auftritt im Schatten von Arc de Triomphe und Louis Vuitton. Beim ersten Rennen nach seiner rauschenden Tour de France erlebte Lipowitz hautnah, was er in der Heimat „angerichtet“ hat – und es gefiel ihm sehr. „So langsam bekomme ich mit, was eigentlich die letzten Wochen passiert ist“, sagte der Vierundzwanzigjährige in dem oberbayerischen Städtchen: „Mich freut es, wenn so viele Leute radsportbegeistert sind und mitfiebern, vielleicht selbst aufs Rad steigen. Aus dem Grund machen wir ja auch den Sport.“





