Dressur :
Blut ist im Maul

Von
Evi Simeoni
Lesezeit:
Die „Blood Rule“ eine Lex Cornelissen? Zumindest würde der blutende „Parzival“ künftig untersucht, bevor die Europameisterin von Championaten ausgeschlossen werden könnte
Die „Blood Rule“ eine Lex Cornelissen? Zumindest würde der blutende „Parzival“ künftig untersucht, bevor die Europameisterin von Championaten ausgeschlossen werden könntedpa

Dressur-Pferde, die aus dem Maul bluten, werden disqualifiziert. So weit, so einfach ist die sogenannte „Blood Rule“. Doch bei Championaten gelten Ausnahmen. Ein Vorteil für die Favoriten?

Schon der Name klingt abschreckend: „Blood Rule“. Und die Bilder sind schlimm: Pferdemäuler, aus denen dunkelrosa Schaum tropft. Es geht um einen neuen Passus, den die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) bei ihrer Generalversammlung nächsten Monat in Rio de Janeiro verabschieden will. Grundsätzlich sollen in Zukunft Dressurpferde, die während des Wettbewerbs irgendwo bluten, disqualifiziert werden. „Die FEI hat niemals, und wird niemals, ein Pferd mit Blut an irgend einer Stelle des Körpers im Dressurviereck dulden“, heißt es in einem Statement. Kein Tierfreund dürfte an dieser entschlossenen Erklärung Anstoß nehmen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt