Dressur : Blut ist im Maul

Dressur-Pferde, die aus dem Maul bluten, werden disqualifiziert. So weit, so einfach ist die sogenannte „Blood Rule“. Doch bei Championaten gelten Ausnahmen. Ein Vorteil für die Favoriten?
Schon der Name klingt abschreckend: „Blood Rule“. Und die Bilder sind schlimm: Pferdemäuler, aus denen dunkelrosa Schaum tropft. Es geht um einen neuen Passus, den die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) bei ihrer Generalversammlung nächsten Monat in Rio de Janeiro verabschieden will. Grundsätzlich sollen in Zukunft Dressurpferde, die während des Wettbewerbs irgendwo bluten, disqualifiziert werden. „Die FEI hat niemals, und wird niemals, ein Pferd mit Blut an irgend einer Stelle des Körpers im Dressurviereck dulden“, heißt es in einem Statement. Kein Tierfreund dürfte an dieser entschlossenen Erklärung Anstoß nehmen.





