Panne in Norwegen :
Zu tot für Doping

Lesezeit:
Jørgen Juve (vorne links) starb 1983: Nun wollten ihn die norwegischen Doping-Prüfer kontrollieren.
Jørgen Juve (vorne links) starb 1983: Nun wollten ihn die norwegischen Doping-Prüfer kontrollieren.picture alliance / NTB

Unangenehme Überraschung für Norwegens Doping-Fahnder: Tote Torschützen haben die beste Ausrede. Doch auch Deutschland hat mit Alexander Zverev einen Ausreden-Spezialisten.

Als die Mitarbeiter der norwegischen Anti-Doping-Agentur früh in dieser Woche in die Unterkunft der Fußballnationalmannschaft kamen und mehrere Spieler kontrollieren wollten, dachten sie sich womöglich: Treffer!

Die Spieler, die sie suchten – unter ihnen: Jørgen Juve und Einar Gundersen, die Männer mit den meisten (33, Juve) und drittmeisten (26, Gundersen) Nationalmannschaftstoren in der norwegischen Geschichte –, waren nämlich nicht da.

Doch man sagte den Mitarbeitern der Anti-Doping-Agentur, die Ausreden gewohnt sind, dass es in diesem Fall eine gute Ausrede gebe: Juve ist 1983, Gundersen ist 1962 gestorben.

Apropos Ausreden: Ein Spezialist in Deutschland dafür ist Alexander Zverev, der Tennisspieler, der nur in diesem Jahr dabei beobachtet worden ist, wie er sich bei seinen Niederlagen über dies und das beklagte: über die Bandenwerbung (im April in Madrid), über den Regen (im April in München), über die Freundin des Gegners (im Juli in Wimbledon).

Und warum hat er in dieser Woche im Viertelfinale der US Open verloren? „Ich habe nichts getan, um den Sieg zu verdienen“, sagte Zverev – und landete damit doch einen letzten Treffer.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegepädagoge / Lehrkraft (m/w/d) für die Pflegeschule
DRK Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Zum Stellenmarkt