Ball im Netz - die Kolumne zur Handball-WM : Die Tempomacher

Die Außenspieler Klein, Groetzki und Reichmann sollen auch im WM-Achtelfinale gegen Mazedonien (15.45 Uhr) mit ihren Kontern für die notwendigen Tore sorgen. Vorausgesetzt die eigene Abwehr spielt mit. Ball im Netz: die FAZ.NET-Analyse der Handball-WM.
Es sind diese Momente, die den Handball in seiner ganzen Herausforderung schildern - szenisch, begeisternd, artistisch. Dominik Klein rennt blitzschnell, den Blick nur nach vorne gerichtet, auf das Tor der Franzosen zu. Die Zuschauer auf den Gegengeraden stehen einer nach dem anderen auf. Wie eine Welle begleiten sie den Spurt des deutschen Linksaußen. Sie blicken gespannt zum deutschen Torhüter Silvio Heinevetter. Er wird doch nicht? Doch, er wird. Es ist die 32. Minute im WM-Spiel der Deutschen gegen Frankreich (32:30). Die DHB-Abwehr hat gerade einen der zahllos wütend vorangetragenen Angriffe der Franzosen abgefangen, da taucht Klein, und das ist seine Art, unverschämt stürmisch vor des Gegners Tor auf.





