Start der EM-Qualifikation : Für ein Lächeln

Die Qualifikation für die Fußball-EM in seinem Heimatland ist Stefan Kuntz' großes Ziel. Doch der Trainer der türkischen Nationalelf hat noch etwas anderes im Blick.
sid. Köln ⋅ Heim-EM! Der Gedanke an das Fußballturnier vor der Haustür elektrisiert – nicht nur das deutsche Team. „Sie können eine Nationalmannschaft erwarten, die alles dafür tun wird, sich für Deutschland zu qualifizieren“, versprach Stefan Kuntz vor der türkischen Sportpresse – und schob seine Begründung mit einem schelmischen Grinsen hinterher: „Weil sie einen Trainer hat, der den meisten Ehrgeiz und das meiste Interesse daran hat, nächstes Jahr in Deutschland an der Seitenlinie der türkischen Nationalmannschaft zu stehen.“ Kuntz’ Vorfreude auf den Start der EM-Qualifikation mit dem türkischen Team ist groß. „Wir werden bei der Euro 2024 dabei sein“, versprach der Europameister von 1996 kürzlich in einem Interview mit der türkischen Zeitung „Hürriyet“. Bei den Auftritten in der Qualifikation geht es Kuntz auch darum, den Menschen in der von der Erdbeben-Tragödie hart getroffenen Türkei Trost und Kraft zu spenden. „Wenn wir in der aktuellen Zeit dazu beitragen können, dass bei den stark betroffenen Menschen wieder ein wenig Freude zurückkommt, ein Lächeln über das Gesicht huscht, weil ihre Nationalmannschaft gut spielt“, sagte Kuntz, „ist das etwas, was uns sehr stolz machen würde.“
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