Dauerbelastung bei Handball-WM : „Das geht nicht spurlos an einem vorbei“

Kein Verschnaufen nach den Olympischen Spielen: Deutschlands Handballprofis leiden unter der enormen Belastung – das wird auch bei der WM deutlich. Doch führen mehr Spiele auch zu mehr Ausfällen?
Damit es niemand falsch versteht: „Ich bin lieber Handballprofi, als jeden Tag acht Stunden im Büro zu sitzen.“ Aber Lukas Mertens verschweigt nicht, wie sich das vergangene Jahr anfühlte: „Ich hatte in 365 Tagen drei Turniere. Das geht nicht spurlos an einem vorbei.“ Erst die Europameisterschaft im Januar 2024, dann die Olympischen Spiele im Sommer, nun die Weltmeisterschaft – bei seiner Aufzählung hat Mertens die Olympiaqualifikation im März offenbar schon vergessen. Die Auftritte mit dem SC Magdeburg jeden dritten Tag sind nur noch Grundrauschen.


