Winterreise : Erschreckende Dominanz
Gegen Ende einer enttäuschenden Ski-Alpin-Saison hat Kira Weidle den vierten Platz im Super-G von Kvitfjell erreicht.
Francesco Friedrich reckte jubelnd seinen Helm in die Höhe, dann ließ sich der alte und neue Weltmeister von den deutschen Fans in Winterberg umjubeln. Der Bob-Pilot raste im Sauerland zu seinem 16. WM-Triumph, schon zum fünften Mal im Zweier und Vierer. Die deutsche Konkurrenz konnte nur staunen. Perfektionist Friedrich suchte nach dem Triumph das kleine Haar in der Suppe. „Wir haben uns auch noch den Startrekord vorgenommen, den haben wir leider um zwei Hundertstel verfehlt“, sagte er. „Wir haben ja noch zwei Jahre Zeit, um den zu holen. Das machen wir schon noch.“ Bei frühlingshaften Temperaturen behielt Friedrich einen kühlen Kopf und lenkte seinen Schlitten mit den Anschiebern Thorsten Margis, Alexander Schüller und Felix Straub am Sonntag zweimal fehlerfrei ins Ziel. Lochner war ebenso wie Zweier-Europameister Adam Ammour chancenlos. Seiner Machtdemonstration im Zweier, der in der Weltcup-Saison eher in Lochners Hand gewesen war, ließ Friedrich eine weitere in seinem 100. Vierer-Rennen folgen.
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