Chapecoense-Kommentar : Solidarität in der Tragödie

Immerhin hält der Sport Trost bereit in Momenten wie dem Absturz des Flugzeugs mit dem Fußballteam Chapecoense. Doch nicht jede Tragödie taugt zum Märchen, das den Klub wieder auferstehen lässt.
Professionelle Sportler sind nicht immer Weltmeister, aber sehr oft Reise-Weltmeister. Nicht wenige legen Jahr für Jahr Hunderttausende Flugmeilen zurück. Fast ist es ein Wunder, dass ihnen nicht mehr Unglücke zustoßen. Umso mehr schockiert es, wenn es dann doch geschieht. An solchen Tagen wie dem des Absturzes der Maschine mit dem brasilianischen Klub Chapecoense in Kolumbien bekommen Katastrophen ein Gesicht, rücken sie auch denen nahe, die diesen Klub und seine Spieler bis dahin kaum gekannt haben.






