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Zweite Bundesliga : „Lilien“ wollen Kurs halten

  • -Aktualisiert am

Noch drei Spiele in dieser Saison: Darmstadt-Trainer Markus Anfang Bild: dpa

17 Punkte aus den vergangenen sieben Spielen bedeuten ein sorgenfreies Saisonfinale für Darmstadt 98 in der zweiten Bundesliga. Austrudeln lassen wollen die „Lilien“ die Spielzeit dennoch nicht.

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          Bei den „Lilien“ ist sportlich bis Saisonende alles geklärt. Die Südhessen werden an diesem Freitag (18.30 Uhr) bei Hannover 96 antreten, am Samstagvormittag trainieren, dann freie Tage genießen und sich von Dienstag an bis Saisonende in das vorgeschriebene Quarantäne-Trainingslager begeben, ehe die Fußball-Zweitligasaison im Tabellenmittelfeld ein Ende findet.

          2. Bundesliga

          Das Quarantäne-Trainingslager werden sie in einem Golfhotel in Gernsheim absolvieren. Die Aussicht, dort nur noch eine ruhige Kugel zu schieben, lässt Markus Anfang nicht gelten. „Wir wollen uns weiterhin mit Ergebnissen und Punkten belohnen. Das hat zuletzt funktioniert, das wollen wir in den ausstehenden Spielen aufrechterhalten“, sagte der Trainer des SV Darmstadt 98. „Für uns sind es noch drei wichtige Spiele, um die bestmögliche Platzierung zu erreichen.“

          Ob man die Profis mit der Aussicht auf eine bessere Abschlussplatzierung als der aktuelle Platz zehn ködern kann? Oder mit dem möglichen Dienst für den Verein, in der Tabelle noch weiter zu klettern für höhere Zuwendungen an Fernsehgeld in der neuen Runde? Aber vielleicht gehen die Spiele den „Lilien“ auch gerade einfach gut von der Hand. 17 Punkte aus den vergangenen sieben Partien bedeuten einen Lauf, der sie in der Rückrundentabelle auf den vierten Platz gehievt hat.

          „Ich spüre keinen Spannungsabfall. Wir wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen“, sagt Coach Anfang. Neben den Langzeitverletzten und Felix Platte (Adduktorenverletzung) drohen Tobias Kempe (Oberschenkelblessur) und Erich Berko (Schlag auf den Fuß) in Hannover auszufallen. Zudem wissen angesichts von einem Dutzend auslaufender Verträge viele „Lilien“-Profis aktuell nicht, ob sie in der kommenden Saison auch noch am Böllenfalltor Berufsfußball spielen werden.

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