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Bundesliga-Krisenklub : Das ist der Schalker Plan mit Klaas-Jan Huntelaar

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Wenn nicht er, wer dann? Klaas-Jan Huntelaar soll Schalker Tore erzielen. Bild: dpa

In seinen ersten Spielen saß Klaas-Jan Huntelaar nur am Rand. Nun soll der Rückkehrer dem FC Schalke 04 auch auf dem Rasen helfen. Der Oldie ist bei den Königsblauen ein Lichtblick in ziemlich düsteren Zeiten.

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          Lichtblick in düsteren Zeiten: Der FC Schalke 04 darf im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga auf Tore von Klaas-Jan Huntelaar hoffen. Der 37 Jahre alte Angreifer hat seine Wadenprobleme überwunden und rückt für die Partie bei Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) erstmals seit seiner Rückkehr bei seinem Herzensklub in den Kader.

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          Der Fan-Liebling aus besseren Schalker Zeiten schlüpfte schon am Freitag in die ihm zugedachte Rolle als Mutmacher: „Ich denke, wir können die nächsten Spiele punkten. Man sieht, dass man gegen jede Mannschaft etwas holen kann“, kommentierte Huntelaar mit Verweis auf die Fortschritte in den beiden vergangenen Partien.

          Anders als noch gegen Köln (1:2) und Bayern München (0:4) muss der in der Vorwoche von Ajax Amsterdam verpflichtete Niederländer sich nicht wieder mit einer Rolle als Maskottchen auf der Tribüne begnügen, sondern kann in das Projekt „Mission: Impossible“ eingreifen. Dass es in der Liga-Historie noch keine Mannschaft geschafft hat, mit nur sieben Punkten nach 18 Spielen die Klasse zu halten, kann Huntelaar nicht schrecken: „Viele Dinge sind Kopfsache. Wenn man meistens gewinnt, ist es leichter. Diese Leichtigkeit müssen wir in jedem Spiel mitbringen. Weil jedes Spiel eine Hoffnung auf eine Wende und Punkte ist.“

          Obwohl er bisher nur Teile des Teamtrainings absolvieren konnte, gehört Huntelaar zur Schalker Reisegruppe Richtung Bremen. Allerdings dürfte der „Hunter“ zunächst nur als Joker zum Einsatz kommen. Dass er aber auch in „Kurzarbeit“ Spiele entscheiden kann, bewies er in seinem letzten Spiel für Ajax, als er kurz nach seiner Einwechslung in die Partie bei Twente Enschede (89. Minute) seinem Team mit zwei Treffern noch den Sieg rettete.

          Schalkes Trainer Christian Gross sehnt ein Comeback des Routiniers herbei, der von 2010 bis 2017 in 240 Pflichtspielen 126 Tore für Schalke erzielt und weitere 35 Treffer vorbereitet hatte: „Es wäre unklug, wenn wir nicht auf Huntelaars Erfahrung zurückgreifen würden. Natürlich erwarten wir Tore von ihm. Die wird er auch schießen.“

          Anders als Huntelaar dürfte Sead Kolasinac nach überstandener Oberschenkelblessur in der Startelf stehen. Das dürfte auch auf den dritten Winterzugang William vom VfL Wolfsburg zutreffen. „Ob er von Beginn spielt, ist noch offen. Aber die Chancen stehen gut“, kommentierte Gross vielsagend. Weitere Transfers sind laut Aussage des Trainers nicht geplant: „Natürlich ist das Transferfenster bis Montagabend offen. Wir tauschen uns aus. Aber Stand heute: nein.“ Ein Comeback des im November zum wiederholten Mal aus dem Profi-Kader verbannten Nabil Bentaleb schloss der Schweizer Fußball-Lehrer kategorisch aus: „Das ist kein Thema.“

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