https://www.faz.net/-gtl-a550b

5:0 in der Europa League : Hoffenheim lässt Rumpftruppe aus Liberec keine Chance

  • Aktualisiert am

Ohne Probleme: Hoffenheim lässt gegen Liberec nichts anbrennen. Bild: AFP

Hoffenheim gewinnt in der Europa League auch sein drittes Spiel. Gegen ein durch Corona geschwächtes Team aus Liberec hat der Favorit nur zu Beginn etwas Mühe. Das Torverhältnis der Kraichgauer ist nun beeindruckend.

          1 Min.

          Die TSG 1899 Hoffenheim hat gegen einen bemitleidenswerten FC Slovan Liberec den nächsten Sieg in der Europa League gelandet. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß kam am Donnerstagabend zu einem 5:0 (2:0) gegen den dreifachen tschechischen Meister. Coronabedingt fehlten den Gästen gleich 15 Spieler. Im leeren Sinsheimer Stadion sorgten Munas Dabbur (22./29. Minute), Florian Grillitsch (59.) und Sargis Adamyan (71./76.) mit ihren Toren für den dritten Erfolg im dritten Gruppenspiel.

          Die Kraichgauer bauten damit ihre Tabellenführung aus und peilen weiter die erste K.o.-Runde an. Zuvor hatte die in der Fußball-Bundesliga seit vier Spielen sieglose TSG mit 2:0 gegen Roter Stern Belgrad und 4:1 bei KAA Gent gewonnen.

          Liberec geriet von Anfang an unter Druck und musste eine Woche nach dem 1:5 in Belgrad den nächsten Nackenschlag einstecken. In der einseitigen Partie hatte das Team aus Nordböhmen nicht eine einzige Chance. Slovan konnte nur fünf Profis aus der Stammformation einsetzen. Da auch Betreuer in Quarantäne sind, saß Chefcoach Pavel Hoftych ziemlich einsam auf seiner Bank. Der Spielbetrieb im von der Pandemie besonders stark betroffenen Tschechien ist seit Mitte Oktober ausgesetzt.

          Europa League

          Die Hoffenheimer mussten im sechsten Pflichtspiel hintereinander ohne Torjäger Andrej Kramaric, Kasim Adams und Pavel Kaderabek antreten, die nach ihrer Quarantäne behutsam aufgebaut werden sollen. In der von zahlreichen Ausfällen gebeutelten Defensive setzte Hoeneß auf den 18-jährigen Niederländer Melyro Bogarde neben Routinier Kevin Vogt.

          Mit Abwehrarbeit mussten sich die Hausherren aber wenig aufhalten. Dabbur gelang nach einer Einzelaktion das 1:0. Bei einem scharfen Freistoß von Robert Skov war der Israeli dann noch am Ball und erhöhte auf 2:0. Drei Tage nach dem 1:3 gegen Union Berlin im Liga-Alltag hatten die Hoffenheimer leichtes Spiel, auch wenn sie zu wenig aus ihrer Überlegenheit machten und die Tschechen sich tapfer wehrten.

          Der eine Halbzeit lang geschonte Grillitsch erzielte mit einem Fernschuss das 3:0 und düpierte den 19-jährigen Keeper Lukas Hasalik, eigentlich die Nummer drei im Tor von Liberec. Joker Adamyan durfte sich dann noch über zwei Tore freuen. Die nächste Herausforderung steht für Hoffenheim am 26. November in Liberec an.

          Europa League

          Weitere Themen

          Zurück im Doping-Sumpf

          FAZ Plus Artikel: Aufruhr im Schwimmen : Zurück im Doping-Sumpf

          Ryan Murphy wird von Jewgeni Rylow geschlagen. Der Amerikaner spricht im Anschluss von einem Rennen, das „wahrscheinlich nicht sauber“ war – und wird vom Olympischen Komitee Russlands als Verlierer verhöhnt.

          Topmeldungen

          Spitzen mit den drei Corona-Impfstoffen von AstraZeneca, BioNTech/Pfozer und Moderna.

          Zu viel Impfstoff : Schrei vor Glück oder schick’s zurück

          Die Länder schicken dem Bund Unmengen des Impfstoffs von AstraZeneca zurück. Sie sehen keine Chance, dass ihn noch jemand will. Die Regierung plant, das Mittel zu exportieren – und einen Teil von selbst zu behalten.

          Flutwarnung in Ahrweiler : Warum wurde nicht evakuiert?

          Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn die Verantwortlichen im Kreis Ahrweiler früher gehandelt hätten. Der rheinland-pfälzische Innenminister verspricht, den Katastrophen-Abend aufzuklären.
          Skyline mit den Bankentürmen des Frankfurter Finanzviertels

          Stresstests : Wie krisenfest sind Europas Banken?

          Die Ergebnisse zeigen, dass die Institute widerstandsfähig genug sind, um eine schwere Wirtschaftskrise zu überstehen. Auch deutsche Institute weisen ausreichende Kapitalpuffer auf.

          Aufruhr im Schwimmen : Zurück im Doping-Sumpf

          Ryan Murphy wird von Jewgeni Rylow geschlagen. Der Amerikaner spricht im Anschluss von einem Rennen, das „wahrscheinlich nicht sauber“ war – und wird vom Olympischen Komitee Russlands als Verlierer verhöhnt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.