Eine Sportart will attraktiver werden : Rückschläge für Skicrosser

Nach der Bronzemedaille für Daniela Maier gehen die Männer im Skicross leer aus. Der Deutsche Skiverband kämpft darum, dass die Sportart nach Olympia mehr Freunde findet.
sid. Peking ⋅ Daniela Maier fieberte nach ihrem glücklichen Bronze-Drama im Zielraum mit – vergeblich. Wie bei Maier tags zuvor gab es bei den Skicross-Männern einen Juryentscheid, diesmal hoffte Daniel Bohnacker einige bange Momente auf die Gnade der Richter. Doch diesmal ging es nicht gut aus: Im Viertelfinale war der letzte der vier deutschen Teilnehmer ausgeschieden. „Ich war der Leidtragende“, sagte Bohnacker über die grenzwertigen Duelle mit dem Italiener Simone Deromedis und dem späteren Zweiten Alex Fiva, dessen Schweizer Teamkollege Ryan Regez Gold holte. Doch die Jury entschied: keine Behinderung. Bohnacker nahm es klaglos hin: „Das ist wie im Fußball: Wenn der Schiri pfeift, muss ich mich nicht groß aufregen.“
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