Werbeverbot für Schönheits-OPs :
„Du bist okay, so wie du bist“

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Macht doch jeder? Eine Frau lässt sich die Lippen auffüllen. (Symbolbild)
Macht doch jeder? Eine Frau lässt sich die Lippen auffüllen. (Symbolbild)AFP

Gesundheitsminister Jens Spahn will Werbung für Schönheits-Operationen verbieten, wenn sie sich an Jugendliche richtet. Um konkrete Kampagnen geht es bislang nicht – aber Ärzte warnen schon länger vor einem „Selfieboom“.

Machen Schönheitsoperationen wirklich schöner? Darüber scheiden sich die Geister. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will jedenfalls Jugendliche vor Werbebotschaften schützen, die ihnen genau das suggerieren. „Du bist okay, genauso wie Du bist. Werbung für Schönheits-OPs vermittelt zu oft eine andere, falsche Botschaft“, erklärte der Minister am Mittwoch zunächst im „Tagesspiegel“ und später in seinem wöchentlichen Live-Video auf Facebook. Werbung für plastisch-chirurgische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit setze die Jugendlichen unter Druck. „Um Jugendliche vor unnötigen Operationen zu schützen, wollen wir jede Form von an sie gerichteter Werbung für operative plastisch-chirurgische Eingriffe verbieten“, so Spahn.

FAZ

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