https://www.faz.net/-gtl-9ipuj

Ski alpin : Rebensburg kassiert ein „Brett“

  • Aktualisiert am

Beste Bedingungen für die beste Skiläuferin: Mikaela Shiffrin auf dem Weg zu ihrem 53. Weltcupsieg. Bild: AFP

Geschwächt kommt Viktoria Rebensburg beim Riesenslalom am Kronplatz nicht über Rang fünf hinaus. Aber selbst kerngesund wäre eine andere für sie nicht erreichbar gewesen.

          Die kleine Podestserie von Viktoria Rebensburg ist beim vorletzten Riesenslalom vor den Weltmeisterschaften gerissen. Nach zwei zweiten Plätzen in Courchevel und Semmering kam die beste deutsche Skirennfahrerin am Dienstag am Kronplatz auf Rang fünf. „Top Fünf, damit bin ich zufrieden“, sagte Rebensburg und verwies auf gesundheitliche Probleme in der vergangenen Woche. Sie habe mehr oder weniger im Bett gelegen und sei „nicht bei 100 Prozent“, sagte Rebensburg dem BR-Fernsehen.

          Überlegene Siegerin in Südtirol war einmal mehr die Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Weltmeisterin Tessa Worley aus Frankreich hatte als Zweitplazierte schon 1,21 Sekunden Rückstand. Dritte wurde Marta Bassino (+1,57) aus Italien. „Es hat richtig Spaß gemacht“, sagte Shiffrin, die den 53. Weltcup-Sieg ihrer Karriere feierte und im Ziel mit einer Goldkrone ausstaffiert wurde.

          „Chapeau, Mikaela hat einen top Lauf hingelegt", lobte Rebensburg schon nach dem ersten Durchgang, in dem die Amerikanerin bereits mehr als eine Sekunde Abstand zwischen sich und den Rest der Skiwelt gelegt hatte. Ihren Rückstand auf Shiffrin von 1,70 Sekunden bezeichnete Rebensburg im BR als „Brett". Am Ende lag die Deutsche 2,31 Sekunden hinter der überragenden Siegerin.

          In der Gesamtwertung steht sie jetzt bei 1394 Punkten - die Slowakin Petra Vlhova auf Rang zwei folgt mit großem Abstand und 898 Zähler. Mit dem Sieg übernahm Shiffrin auch die Führung in der Disziplinwertung mit nun zehn Punkten Vorsprung auf Worley.

          An welchen Rennen Rebensburg in Cortina d’Ampezzo teilnehmen wird, will sie erst am Mittwoch entscheiden. „Ich muss zu Hause mal schauen wie es mir geht, wie es sich entwickelt“, sagte sie. Am Freitag und Samstag stehen Abfahrten auf dem Programm, am Sonntag noch ein Super-G. „Der Super-G ist sicherlich der Hauptfokus“, sagte Rebensburg. Sie habe aber auch in der Abfahrt ein paar Dinge getestet und fände interessant, wie das in einem Weltcup funktioniert.

          Die beiden anderen Deutschen, Veronique Hronek und Marlene Schmotz, waren beim Riesenslalom im zweiten Lauf nicht mehr dabei. Hronek schied aus, Schmotz war knapp zu langsam für das Finale.

          Weitere Themen

          Hummels kehrt zu Borussia Dortmund zurück Video-Seite öffnen

          Für 38 Millionen Euro? : Hummels kehrt zu Borussia Dortmund zurück

          Mats Hummels steht vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund. Der FC Bayern und der BVB erzielten eine grundsätzliche Einigung über einen Wechsel des 30-jährigen Innenverteidigers zu seinem ehemaligen Verein. Über Modalitäten schweigen die beiden Vereine.

          Italien trauert, Spanien hofft

          U-21-EM : Italien trauert, Spanien hofft

          Gastgeber Italien muss bei der Heim-Europameisterschaft um den Einzug ins Halbfinale bangen. Das Team vergab eine Reihe von Großchancen. Auch Spanien tat das gegen Belgien, siegte aber in letzter Minute.

          Topmeldungen

          Wirft hin: Patrick Shanahan wird nicht amerikanischer Verteidigungsminister.

          Rückzug von Shanahan : Keine Ruhe im Pentagon

          Mitten in der Iran-Krise verliert Donald Trump seinen amtierenden Verteidigungsminister. Der Wunschkandidat des Präsidenten hat sich zurückgezogen – wegen eines „traumatischen Kapitels“ in seinem Familienleben.
          Die Runde bei Maischberger

          TV-Kritik: „Maischberger“ : Merkel for Future?

          Ist Friedrich Merz der lachende Dritte in der Frage um die Kanzlerkandidatur? In der Runde um Sandra Maischberger konnte er seine Ansichten zum Umgang mit der AfD jedenfalls schon einmal kundtun. Daneben wurden unter anderem der Klimawandel und der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke diskutiert.
          Der 22 Jahre alte Ali B. dementiert weiterhin die Vergewaltigung von Susanna F.

          Psychiaterin über Ali B. : Egozentrisch, manipulativ, empathielos

          Im Prozess um die getötete Schülerin Susanna F. aus Mainz berichtet wenige Wochen vor dem Urteilstermin die psychiatrische Gutachterin. Den angeklagten Ali B. beschreibt sie als faulen und frauenverachtenden Mann, der in seinem Leben immer nur an sich selbst gedacht habe.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.