https://www.faz.net/-gtl-7isr2

Ski alpin : Vonns Abschwung

  • -Aktualisiert am

Lindsey Vonn: immer für eine Nachricht gut Bild: dpa

Die Uhr wird auf Winterzeit gedreht, in Sölden werden die ersten Schwünge in den Schnee gezogen - und Lindsey Vonn beherrscht die Schlagzeilen. Egal, ob die Ski-Queen fährt oder nicht.

          1 Min.

          Es gibt zwei Konstanten im alpinen Ski-Zirkus: Ende Oktober, wenn die Uhr in Mitteleuropa gearde von Sommer- auf Winterzeit umgestellt wird, beginnt auf dem Gletschereis von Sölden die Weltcup-Saison. Und Lindsey Vonn beherrscht die Schlagzeilen.

          Dabei hängt der im Herbst angesetzte Riesenslalom oben auf dem Rettenbachferner eng zusammen mit dem Ankurbeln des Ski-Verkaufs rechtzeitig vor dem ersten echten Schnee in den Niederungen. Das erste Resultat sagt dagegen nicht immer etwas über die sportliche Hackordnung des folgenden Winters aus.

          Unerheblich scheint auch die Antwort auf die Frage, ob die Ski-Queen wirklich verletzt ist. Man weiß von ihr, dass sie vor Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen gerne über Wehwehchen klagt und über einen Startverzicht laut räsoniert. Aber meistens wird sie kurzfristig geheilt und räumt Medaillen ab.

          Diesmal war es umgekehrt. Nachdem der Amerikanerin bei der WM im Februar bei einem fürchterlichen Sturz Innen- und Kreuzband im rechten Knie gerissen waren, trainierte sie den ganzen Sommer verbissen für ihr Comeback, postete stets den Zwischenstand – und konnte sich der Bewunderung aller Ski-Interessierten sicher sein. Nun sagte sie zwei Tage vor dem Rennen doch ab, mit den Worten: „Ich fühle mich körperlich großartig, werde aber trotzdem nicht starten.“ Wir wünschen gute Besserung.

          Topmeldungen

          Das neues Coronavirus hat Deutschland erreicht, sagt der Präsident des
Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit,
Andreas Zapf (2.v.r.), am Dienstag in München.

          Deutscher Coronavirus-Fall : Behörden prüfen 40 Kontaktpersonen

          Dem Erkrankten aus Starnberg geht es laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit „sehr gut“. Er hat sich wohl bei einer Kollegin aus China angesteckt. Nun wird überprüft, ob sich weitere Personen infiziert haben könnten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.