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Staffel-Sieg bei Ski-WM : Norweger-Festspiele gehen weiter

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Skilanglauf ist, wenn Norwegen gewinnt: Therese Johaug mit Flagge. Bild: AFP

Das norwegische Quartett um Langlauf-Star Therese Johaug setzt sich in der Staffel klar vor dem russischen Team durch. Die deutschen Läuferinnen kämpfen um WM-Bronze mit.

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          Die norwegischen Langläuferinnen um Superstar Therese Johaug haben den WM-Titel in der Staffel gewonnen. Tiril Udnes Weng, Heidi Weng, Johaug und Helene Marie Fossesholm setzten sich am Donnerstag vor den Quartetts aus Russland und Finnland durch. Das deutsche Team mit Laura Gimmler, Katharina Hennig, Pia Fink und Victoria Carl hielt im Kampf um Bronze lange mit und belegte am Ende den fünften Platz. „Wir haben alles gegeben“, sagte Hennig. „Ich bin sehr zufrieden.“ Teamchef Peter Schlickenrieder sah das ähnlich. „Da müssen wir zufrieden sein“, sagte er. „Man sieht, dass Potenzial in der Mannschaft steckt.“

          Für Johaug war es bereits die dritte Goldmedaille im Allgäu. Jubelnd hüpfte sie mit ihrer Landesflagge durch den Zielbereich. Bei den schwedischen Titelverteidigerinnen brach Charlotte Kalla als zweite Läuferin im Rennen über 4x5 Kilometer überraschend völlig ein, verlor auf ihren fünf Kilometern fast anderthalb Minuten und nahm ihrem Team damit jede Medaillenchance. Das Material passte bei den am Ende sechstplatzierten Skandinavierinnen nicht.

          Ganz anders bei den Deutschen. „Die Wachsler haben heute die Goldmedaille gemacht“, lobte Schlickenrieder das Team hinter dem Team. Für Deutschland hatte Startläuferin Gimmler als Siebte auf Hennig übergeben. Die 24-Jährige zeigte ein starkes Rennen und brachte ihr Team auf Rang drei. „Es war schon sehr anstrengend“, bekannte Hennig und ergänzte mit Bezug zur härtesten Steigung des Rennens: „Oben am Burgstall dachte ich, mir springt die Lunge aus dem Leib.“ Fink hielt die Position, doch am Ende war Carl chancenlos gegen Krista Parmakoski aus Finnland sowie die Gesamtweltcup-Führende, Jessica Diggins aus den Vereinigten Staaten. Carl kam 1:06,4 Minuten nach der Siegerin ins Ziel. Zu Bronze fehlten ihr am Ende gut zwanzig Sekunden.

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