Slalom in Kitzbühel :
Straßer scheitert am Hang aus Kindertagen

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Immer volles Risiko: Linus Straßer nimmt ein Ausscheiden billigend in Kauf.
Immer volles Risiko: Linus Straßer nimmt ein Ausscheiden billigend in Kauf.dpa

Den Ganslernhang kennt Linus Straßer seit Kindesbeinen: Dort lernte er das Skifahren. Beim Slalom von Kitzbühel bringt ihm das am Sonntag nichts. Er scheidet im zweiten Durchgang aus. Dafür gewann erstmals seit 1968 ein Schweizer.

Wie es für viele Münchner üblich ist, hat Linus Straßer als Kind im nahen Kitzbühel das Skifahren gelernt. Seine sportbegeisterten Eltern „sind seit 30 Jahren nach Kitzbühel gefahren“, wie der 27-Jährige erzählte. Da war es nur folgerichtig, dass auch er sich als Kind hier erstmals auf die beiden Bretter stellte. Und dabei hatte er sich offenbar nicht schlecht angestellt – mittlerweile gehört er zu den zehn besten Slalom-Fahren im alpinen Ski-Weltcup. Am Sonntag konnte Straßer seinen Status allerdings nicht bestätigen. Nachdem er den ersten Durchgang noch als Vierzehnter beendet hatte, schied er im finalen Lauf noch vor der oberen Zwischenzeit aus. Übermäßig enttäuscht wirkte er aber nicht: „Ich hab’ probiert, Gas zu geben, es ist sich nicht ausgegangen. So what?“

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