Klaebo gewinnt Tour de Ski : Ein Ritterschlag für den Jüngling

Johannes Klaebo gewinnt gleich bei seinem Debüt auch die Tour de Ski. Am Ende ist es ein brutal hartes Stück Arbeit. Dafür gibt es auch vom deutsche Bundestrainer ein besonderes Lob.
Das Rückflugticket aus München hatte er schon in der Tasche. Man muss ja nicht gleich ankommen beim Debüt. Zumal wenn man erst 22 Jahre alt ist. Aber dann lief es von Tag zu Tag besser bei der Tour de Ski, und als er dann auch bei der Abreise aus Oberstdorf noch im Gelben Trikot war, stand für Johannes Hoesflot Klaebo fest: „Jetzt will ich das Ding auch gewinnen.“ Es war allerdings noch ein brutal hartes Stück Arbeit, diesen Monsterbakken am Schluss der siebten und letzten Etappe zu bezwingen, jenen berüchtigten Schlussanstieg auf die Alpe Cermis: 3,6 Kilometer, 420 Höhenmeter, durchschnittlich 12 Prozent Steigung, mit Rampen bis zu 28 Prozent. Und der Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger, den Russen Sergej Ustjugow, schmolz mit jedem Schritt. Von seinem 1:20-Minuten-Polster rettete Klaebo gerade mal 16,7 Sekunden ins Ziel. Sei es drum. Der Sieg bei der Tour de Ski ist der Ritterschlag für den Jüngling, weil der Sprintspezialist jetzt als kompletter Skilangläufer gilt.





