Skisport-Kommentar : Groteske Irrwege im Fall Luitz

Stefan Luitz wird sein Weltcup-Sieg im Riesenslalom aberkannt. Wut und Enttäuschung sind groß. Wie chaotisch der Anti-Doping-Kampf immer noch geführt wird, zeigt sich am wesentlichen Streitpunkt des Falls.
Die Enttäuschung und die Wut von Stefan Luitz sind verständlich. Da hat er endlich ein Ski-Weltcup-Rennen gewonnen, aber nun sollen ihm ein paar Züge aus einer Sauerstoffflasche zum Verhängnis werden. Der Internationale Ski-Verband (Fis) hat dem 26 Jahre alten Deutschen den befreienden Erfolg im Riesenslalom von Beaver Creek nach einer Anhörung wieder aberkannt. Aber nicht, weil nach den Statuten ein Doping-Fall vorliege, sondern weil der Deutsche gegen die Regeln der Fis verstoßen habe.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar






