Super-G in Kitzbühel :
Ferstl Junior liebt es cool

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Josef Ferstl während des Super-G-Rennens in Kitzbühel
Josef Ferstl während des Super-G-Rennens in KitzbühelAP

Josef Ferstl überzeugt als Achter im Super-G – er lässt bei dem Rennen auf der „Dreiviertel-Streif“sogar Dominator Jansrud hinter sich. Der Sieg geht derweil an einen Lokalmatadoren.

An Selbstkritik mangelte es nicht bei Josef Ferstl: „Ich bin da immer so schlecht“, sagte der deutsche Skirennfahrer über seinen Zieleinlauf beim Super-G in Kitzbühel. Er meinte freilich nur den Moment, bis er die Anzeigetafel gefunden hatte. Als er dort die Zahl acht vor seinem Namen entdeckte, war er höchst zufrieden. „Einstellig ist immer cool“, sagte der 26-Jährige und strahlte an diesem sonnigen Wintertraumtag in Tirol über das ganze Gesicht. Nur neun Zehntelsekunden fehlten Ferstl im Ziel auf den Sieger des Tages. Das lässt ihn hoffen, auch bei der Abfahrt „auf der schwersten und anspruchsvollsten Strecke der Welt“ an diesem Samstag eine gute Rolle spielen zu können. Zumal der Super-G auf eisiger Piste schon sehr schnell gesetzt war, in weiten Teilen an einen Abfahrtslauf erinnerte und mit Spitzengeschwindigkeiten von weit über 130 Kilometern pro Stunde einen deftigen Vorgeschmack auf das Hauptrennen gab. „Es ging schon sehr schnell dahin“, kommentierte Ferstl die Bedingungen, „das war echt lässig“.

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