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Jetzt warten Wild und Bier : Gelungener Abschluss für Nordische Kombinierer

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Völlig fokussiert: Die Nordischen Kombinierer um Johannes Rydzek (Zweiter von links) in Ramsau. Bild: EPA

Zum Jahresfinale zeigen die deutschen Kombinierer eine starke Leistung und spurten zu zweit auf das Podest. Stärker ist nur ein Norweger. Olympiasieger Rydzek ist glücklich und freut sich jetzt auf das Weihnachtsmahl.

          Die deutschen Nordischen Kombinierer haben sich mit einem Top-Resultat und zwei Podestplätzen aus dem goldenen Jahr 2018 verabschiedet. Die beiden Olympiasieger Johannes Rydzek und Fabian Rießle wurden in Ramsau am Dachstein Zweiter und Dritter und mussten sich am Sonntag nur dem Norweger Joergen Graabak geschlagen geben.

          „Ich bin super happy mit dem zweiten Platz. So kann ich in aller Ruhe den Heiligabend verbringen“, kommentierte Rydzek nach dem letzten Wettkampf in diesem Jahr mit einem Sprung und dem anschließenden Zehn-Kilometer-Lauf. Dem 27-Jährigen fehlten im Schlussspurt nur drei Zehntel zum ersten deutschen Sieg in diesem Winter.

          „Mir hat vielleicht eine Viertelsekunde gefehlt, da müssen wir nicht groß diskutieren, was wir besser machen müssen“, erklärte Rydzek, der sich nun auf ein paar besinnliche Tage in seiner Heimat Oberstdorf freut. „Es gibt Wild aus dem Allgäuer Wald, dazu ein gutes Bier“, berichtete der sichtlich erschöpfte Rydzek.

          Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch zeigte sich über das starke  Resultat und den deutlichen Aufwärtstrend bei seinen Schützlingen erfreut. „Ich bin sehr zufrieden. Wir sind mannschaftlich geschlossen ganz vorne an der Spitze“, sagte Weinbuch. Hinter Rydzek und Rießle landeten auch Vinzenz Geiger als Fünfter und Terence Weber als Siebter in den Top-Rängen.

          Taktisch konnte Weinbuch seinen Jungs keinen Vorwurf machen. „Sie haben in der letzten Runde alles richtig gemacht. Ich meine, dass Graabak einen schnelleren Ski gehabt hat“, analysierte der jahrelange Erfolgstrainer in der ARD. Rießle, der schon am Samstag Dritter wurde, meinte, am Ende habe „etwas das Gas gefehlt“. So konnte Graabak auf der Zielgeraden das Duo noch überholen und sich seinen ersten Saisonsieg sichern. Am Samstag hatte sein derzeit überragender Landsmann Jarl Magnus Riiber den vierten Saisonsieg eingefahren.

          Dieser wurde am Sonntag schon beim Springen ausgebremst. Riiber kam nach Problemen in der Anlaufspur nur auf 79 Meter. „Sie haben mir keine zweite Chance gegeben, das ist schade für mich, weil ich um das Gelbe Trikot kämpfe“, sagte der Norweger. Auf den anschließenden Langlauf verzichtete er. Der fünfmalige Gesamtweltcup-Sieger Eric Frenzel patzte ebenfalls auf der Schanze und landete am Sonntag auf Rang 18.

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