Biathlon-WM : Peiffers Wunsch nach neuen Erinnerungen

Erst kürzlich prallte Arnd Peiffer gegen einen Baum. Die Diagnose: Gehirnerschütterung und Blackout. Nun startet er bei der Biathlon-WM und muss schnell abhaken, was war.
Nichts zu sehen: Keine Narben im Gesicht, keine verräterischen Verfärbungen, keinerlei Schmarren. Nein, um sein Aussehen muss sich Arnd Peiffer nun wirklich keine Sorgen machen, aber welche Spuren der schwere Sturz von Presque Isle tief in seinem Inneren hinterlassen hat, das vermag der Biathlet aus Clausthal-Zellerfeld vorerst wohl selbst noch nicht genau einzuschätzen. Kopfüber gegen einen minimal gepolsterten Baum, das muss man erst einmal verarbeiten. Aber wie? Peiffer sieht das eher nüchtern: „Vor der nächsten Abfahrtssituation denke ich sicher nochmal dran, aber es ist doch wie immer: Wer schon mal einen Autounfall hatte, weiß, dass man da auch erstmal vorsichtiger wird, wenn Bremslichter vor einem auftauchen. Das braucht halt ein bisschen Zeit, bis man das abhakt.“





