Schwer verletzt : Golf-Star Langer muss seinen Abschied verschieben

Bernhard Langer wird auch als „alterloses Wunder“ bezeichnet, immun gegen Verletzungen ist er aber nicht. Vor dem letzten Auftritt bei den Masters trifft es den deutschen Golf-Profi besonders hart.
Auch ein „ageless wonder“ („altersloses Wunder“), wie amerikanische Medien den 66 Jahre alten Bernhard Langer gern nennen, ist vor Verletzungen nicht gefeit. Am Donnerstagmorgen erlitt der erfolgreichste deutsche Golfprofi beim morgendlichen Fitness-Training in seiner amerikanischen Wahlheimat Boca Raton (Florida) einen Riss der linken Achillessehne. Am Freitag wurde der bayrische Schwabe aus Anhausen in Miami erfolgreich operiert. Da man nach einem solchen Eingriff den Fuß erst nach zwei bis vier Monaten wieder belasten darf, steht jetzt schon fest: Der „German Meister-Swinger“, wie ihn das amerikanische Magazin „Sports Illustrated“ einst nannte, kann in diesem Frühjahr nicht wie geplant zum letzten Mal beim 88. Masters in Augusta (Georgia) vom 11. bis 14. April mitspielen. Langer darf als zweimaliger Sieger (1985 und 1993) dieses Majors selbst entscheiden, wie lange er noch antritt. Alle, die ihn gut kennen, rechnen deshalb damit, dass er seine Abschiedsvorstellung im April 2025 gibt. Langer hatte außerdem angekündigt, dass er sich auch von der DP World Tour, der früheren European Tour, in diesem Jahr verabschieden wolle, einer Serie, auf der er mit 42 Siegen nach dem verstorbenen Spanier Severiano Ballesteros (50) die meisten Erfolge errang. Ob er allerdings fit genug sein wird, um dies vom 4. bis 7. Juli in Eichenried vor den Toren Münchens bei der BMW International Open zu tun, erscheint eher zweifelhaft.
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