Doping-Verdacht gegen Chinesen : Früherer Staatsanwalt soll WADA entlasten

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat einen Staatsanwalt a.D. beauftragt, binnen acht Wochen Antworten auf zwei Fragen zu ihrem Umgang mit den positiven Proben chinesischer Schwimmer vorzulegen. Kritik kommt aus den USA.
Ein Schweizer Staatsanwalt a.D. soll die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vom internationalen Druck entlasten, der angesichts ihres Umgangs mit der Meldung von 28 positiven Proben der chinesischen Schwimm-Elite im Jahr 2021 durch die chinesische Anti-Doping-Agentur CHINADA auf ihr lastet. Am Donnerstagabend teilte die WADA mit, Eric Cottier, bis zu seiner Pensionierung zum Ende des Jahres 2022 Generalstaatsanwalt des Kantons Waadtland mit seiner Hauptstadt Lausanne, wurde von der WADA beauftragt, den Umgang der Organisation mit der Angelegenheit einer „gründlichen Überprüfung“ zu unterziehen.


