Distanzreiten in den Emiraten :
Betrug und notorische Tierquälerei

Von
Evi Simeoni
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Der Kronprinz und sein Pferd: Hamdan bin Mohammed al Maktoum (rechts) gewann 2014 das Rennen in Dubai
Der Kronprinz und sein Pferd: Hamdan bin Mohammed al Maktoum (rechts) gewann 2014 das Rennen in DubaiImago

Der Reiter-Weltverband schließt die Vereinigten Arabischen Emirate aus. Er reagiert damit auf haarsträubende Vorkommnisse im Distanzreiten. Die Liste der Skandale lässt Pferdefreunde erschaudern.

Für die Reiter in aller Welt ist es eine gute Nachricht: Der Weltverband FEI hat die Vereinigten Arabischen Emirate bis auf weiteres ausgeschlossen. Grund sind haarsträubende Vorkommnisse im Distanzreiten – Tierquälerei und Betrug. In den Emiraten dürfen keine internationalen Wettbewerbe mehr veranstaltet werden und deren Distanzreiter dürfen international nicht mehr starten, Reiter anderer Disziplinen nur noch unter der Flagge der FEI. Damit trennt sich der Weltverband vorerst von Leuten, deren Einstellung zu Pferden in anderen Kulturkreisen als abstoßend empfunden wird.

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