Golfprofi Bernhard Langer : Alt werden die anderen

Mit 60 Jahren lässt Bernhard Langer noch immer Weltklassegolfer hinter sich, die seine Söhne oder Enkel sein könnten. Wie schafft er das?
Bernhard Langer ist ein Phänomen, eine Ausnahmeerscheinung. Wie anders lässt es sich erklären, dass ein sechzig Jahre alter Mann bei den beiden wichtigsten Golfturnieren der Welt mithält. Dass er beim Masters im April in Augusta (Georgia) und bei den British Open vor zwei Wochen in Carnoustie (Schottland) den Cut übersteht und reihenweise Weltklassespieler hinter sich lässt, die seine Söhne und manchmal sogar seine Enkel sein könnten? Der bayrische Schwabe aus Anhausen schafft das in einer Sportart, die von jungen, fitten Athleten beherrscht wird. Von Athleten, die den Ball mit dem Driver dreißig, die „Bomber“, wie die Longhitter im Jargon der Branche bezeichnet werden, sogar fünfzig Meter weiter schlagen als Langer.
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