Reit-EM in Aachen :
Die Schüchternheit der Debütanten

Von
Evi Simeoni, Aachen
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„Volle Kraft voraus“: Jessica von Bredow-Werndl auf ihrem Hengst Unée
„Volle Kraft voraus“: Jessica von Bredow-Werndl auf ihrem Hengst Unéedpa

Die deutschen Dressurreiter führen bei der Europameisterschaft in Aachen. Auch Debütantin Jessica von Bredow-Werndl überzeugt mit ihrem Hengst Unée – es ist der Lohn für viele Jahre harte Arbeit.

„Tosender Applaus“ habe die Dressurreiterin und ihr Pferd empfangen im weitläufigen Reitstadion in der Aachener Soers, sagt sie. In Wirklichkeit waren die Tribünen, die 40.000 Leute fassen können, nur spärlich gefüllt. Aber es kommt ja nicht so sehr auf Zahlen und Phon-Stärken an, sondern auf das, was man empfindet. Jessica von Bredow-Werndl und ihr schwarzer Hengst Unée jedenfalls waren tief beeindruckt bei ihrem Championats-Debüt. „Das ist eine andere Liga“, sagte die 29 Jahre alte Reiterin. Und Unée stolzierte nicht etwa zum in der Mitte des Rasenplatzes aufgeschütteten Championats-Viereck, sondern versuchte, sich klein zu machen.

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