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Kuntz und der Trainerjob : Die Zukunft von Vorgestern

Stefan Kuntz verpasste mit der U 21 den EM-Titel im Finale gegen Spanien. Bild: Reuters

U-21-Coach Stefan Kuntz ist ein Trainer, der jetzt schon weiß, wie die Nationalspieler der Zukunft ticken. Bei der EM hat er ein Jahr nach dem WM-Debakel eine gute Basis für die Rückkehr zur Normalität deutscher Turnierteams gelegt.

          Vor ein paar Jahren noch war es rufschädigend für einen Fußballtrainer, wenn er nicht selbst als das Taktikhirn galt, sondern auf andere hörte. Es galt als Makel, nicht selbst alles zu durchblicken, sondern Assistenten oder Ratgeber dafür zu brauchen. Das hat sich geändert. Der Trainer des 21. Jahrhunderts muss nicht mehr vorrangig der Stratege sein, der ein Spiel mit seinen solitären Eingebungen entscheidet. Sondern der COO eines international agierenden Spezialunternehmens – ein operativer Gruppenleiter, dessen wichtigste Talente soziale Kompetenz, Kommunikation, Organisationstalent sind.

          Gerade ein Nationaltrainer muss nicht die letzten Verästelungen komplexer taktischer Systeme beherrschen, weil er ohnehin nicht die Zeit findet, sie mit den Spielern im Detail einzustudieren. Immer mehr kommt es auf andere Dinge an, auf das Gespür, welche Spieler wie zusammenpassen, welche Stimmung man wann erzeugen muss, wie man Energien steuert und Synergien steigert.

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          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

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