Schalkes Huntelaar :
Der Jäger

Von
Richard Leipold, Gelsenkirchen
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Nichts wirkt befreiender als ein Tor: „Ich knipse, also bin ich“
Nichts wirkt befreiender als ein Tor: „Ich knipse, also bin ich“dpa

Klaas-Jan Huntelaars Spitzname lautet „Hunter“. Schalkes niederländischer Stürmer fühlt sich damit bestens beschrieben - und würde nur zu gerne auch an diesem Samstag (15.30 Uhr) in Dortmund Tore jagen.

Wenn Klaas-Jan Huntelaar vom Rasen in die Kabine läuft, können diejenigen, die in den Katakomben einen guten Platz haben, ein Detail erkennen auf der Maske, die sein Gesicht verdeckt. Das Wort „Hunter“ ist dort aufgedruckt: „Jäger“. Der Spitzname des niederländischen Stürmers von Schalke 04 sagt viel aus über Anspruch und Selbstverständnis dieses Fußballprofis. Huntelaar ist auf der Jagd nach Toren. Davon vermag ihn auch ein doppelter Nasenbeinbruch nicht abzuhalten. Der Angreifer schließt keine Kompromisse. Sein Elixier sind Tore. Tore, so viele wie möglich, auf einmal oder in kurzer Folge. In dieser Saison hat er für Schalke schon 23 Treffer erzielt - in 21 Pflichtspielen. Diese Ausbeute erinnert an sein goldenes Jahr bei Ajax Amsterdam. Dort machten ihn 51 Pflichtspieltore in der Saison 2005/2006 zum „Welttorjäger“.

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