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Rot-Weiß Frankfurt : Basler nicht entlassen, aber trotzdem weg

  • -Aktualisiert am

Nach rund zwei Monaten ist das Kapitel Mario Basler bei Rot-Weiß Frankfurt wieder beendet. Bild: dpa

Unter großem Rummel wurde er im Oktober vorgestellt. Nun ist die Zeit von Mario Basler als Trainer in der fünften Liga in Frankfurt schon wieder vorbei. Sein Ziel verfehlt er deutlich.

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          Fußballtrainer Mario Basler und der Hessenliga-Verein Rot-Weiss Frankfurt haben nach zwei Monaten die Zusammenarbeit beendet. Der 48-Jährige hätte wohl ohnehin keine Zeit mehr gehabt, die Mannschaft am kommenden Samstag im Nachholspiel gegen Steinbach zu betreuen. Und der Verein legte darauf offenbar auch keinen Wert mehr.

          „Mario Basler ist nicht entlassen worden“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Strödter am Dienstag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Es rentiert sich nicht, irgendetwas zu tun, weil er ohnehin nicht mehr da gewesen wäre.“ Ursprünglich sollte Basler das Team sowieso nur bis zum 9. Dezember anleiten. Für dessen Nachfolge sei „keine spektakuläre Lösung“ geplant, sagte Strödter. Sein Ziel, 27 Punkte aus neun Spielen holen zu wollen, verfehlte Basler deutlich, der Tabellendrittletzte ist ein Abstiegskandidat geblieben.

          In acht Begegnungen mit den „Roten“ sammelte Basler lediglich sieben Punkte. Das 1:5 am vergangenen Samstag gegen Waldgirmes war die höchste Saisonniederlage der Frankfurter. Anschließend machte Basler mit deutlichen Worten kein Geheimnis daraus, für wie schlecht er die Leistung der Mannschaft hielt. Auch aus den Plänen des wirtschaftlich stark angeschlagenen Klubs ist nichts geworden, durch das Engagement von Basler neue Sponsoren zu gewinnen. „Insolvenzgefahr besteht momentan keine“, sagte Strödter.

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