Regisseur Larraín über Diven : „Maria Callas war der heilige Gral“

Nach Filmen über Jacqueline Kennedy und Prinzessin Diana hat der Chilene Pablo Larraín seine Trilogie mit der Opern-Diva Maria Callas abgeschlossen. Was hatten die Frauen gemeinsam? Das erzählt er im Gespräch.
Von Maria Calles ist Pablo Larraín fasziniert, seit er ein Kind ist. Seine Mutter hatte ihn mit in die Oper genommen. Auf der Heimfahrt legte sie eine Kassette ins Autoradio und sagte zu ihm: „Was wir gerade gesehen haben, war sehr schön. Aber das hier ist das einzig Wahre.“ Dann hörte er die Callas singen. Obwohl das schon rund vierzig Jahre her ist, erinnert sich der chilenische Regisseur noch daran. „Maria Callas war für mich der Heilige Gral; sie verkörperte das, was Oper sein sollte“, sagt Larraín beim Interview in Berlin.


