Virtual Reality :
In den Fußstapfen der Migranten

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Mit Virtual-Reality-Brillen schickt Inarritu seine Zuschauer in die Wüste.
Mit Virtual-Reality-Brillen schickt Inarritu seine Zuschauer in die Wüste.HANDOUT/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Wie ist es, zu Fuß die Wüste in Richtung Amerika zu durchqueren? Der Oscargekrönte Regisseur Alejandro Inarritu lässt Zuschauer in Mailand eine Flucht durch die Augen der Migranten erleben.

Stellen Sie sich vor, Sie verlassen Mexiko und wandern auf illegalem Weg durch die Wüste in Richtung Vereinigte Staaten. Sand, Hitze, Angst. Schwer vorstellbar? Die Installation „Carne y Arena“ von Alejandro González Iñárritu setzt dort an. „Über die vergangenen vier Jahre, in denen ich an diesem Projekt gearbeitet habe, hatte ich das Privileg, mit vielen Flüchtlingen aus Mexiko und Mittelamerika Interviews zu führen“, sagt der mexikanische Regisseur. „Ihre Lebensgeschichten haben mich verfolgt. Also habe ich sie gebeten, mit mir an dem Projekt zu arbeiten.“

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