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Tennis in Cincinnati : Zverev scheitert an Qualifikanten

  • Aktualisiert am

Anderes Turnier, das gleiche Gesicht: Zverev war wie schon in Montréal auch in Cincinnati nicht gut gelaunt ob seiner zahlreichen Fehler. Bild: AFP

Es ist nicht die Zeit des Alexander Zverev. Kurz vor dem Start der US Open scheiterte Deutschlands bester Tennisspieler beim Turnier in Cincinnati am serbischen Qualifikanten Miomir Kecmanovic. Besser lief es für einen anderen Deutschen.

          Alexander Zverev hat eine weitere Tennis-Enttäuschung erlebt und auch im fünften Anlauf in Cincinnati keinen Sieg geschafft. Nach seinem Freilos zum Auftakt unterlag die deutsche Nummer eins dem 19 Jahre alten Qualifikanten Miomir Kecmanovic aus Serbien am Mittwoch 7:6 (7:4), 2:6, 4:6.

          Zverev offenbarte dabei wieder große Probleme beim Aufschlag, fabrizierte mehrere Doppelfehler, während Jan-Lennard Struff zuvor für eine große Überraschung beim Masters-Turnier gesorgt hatte. Der deutsche Davis-Cup-Spieler besiegte den Weltranglisten-Siebten Stefanos Tsitsipas aus Griechenland 6:4, 6:7 (5:7), 7:6 (8:6) und erreichte damit das Achtelfinale bei der Generalprobe für die anstehenden US Open. Das Hartplatzturnier ist mit gut 6,7 Millionen Dollar dotiert. Der 29 Jahre alte Struff zeigte gegen Aufsteiger Tsitsipas eine couragierte Vorstellung und belohnte sich nach 2:14 Stunden. „Ein brutal enges Match, ich bin einfach nur glücklich“, sagte Struff nach seinem Sieg bei Sky.

          Nach dem Gewinn des Durchgangs nahm der Weltranglisten-36. dem 20 Jahre alten Tsitsipas sofort wieder ein Aufschlagspiel ab. Beim Stand von 5:4 war Struff mit eigenem Service nur zwei Punkte vom Sieg entfernt, kassierte dann aber das erste Break der Partie gegen sich und verlor den folgenden Tiebreak. Auch im dritten Satz fehlten ihm beim 5:4 nur zwei Punkte, allerdings rettete sich Tsitsipas diesmal mit eigenem Aufschlag. Im Tiebreak nutzte Struff schließlich den vierten Matchball. Es war nach dem Erfolg beim Sandplatzturnier in Barcelona im Frühjahr schon der zweite Sieg über Tsitsipas in diesem Jahr. Nächster Gegner ist der Russe Daniil Medwedew, der erst am vergangenen Wochenende im Endspiel des Masters-Turniers von Montreal stand.

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          Alexander Zverev hat nach einem Doppelfehler-Festival den nächsten bösen Rückschlag auf dem Weg zu den US Open kassiert, Jan-Lennard Struff ist dagegen mit großer Willensstärke ins Achtelfinale des ATP-Masters in Cincinnati eingezogen. Zverev (Hamburg) unterlag beim letzten großen Härtetest vor dem finalen Grand Slam des Jahres gegen den serbischen Youngster Miomir Kecmanovic 7:6 (7:4), 2:6, 4:6. Struff (Warstein) besiegte überraschend den griechischen Jungstar Stefanos Tsitsipas in einem Krimi mit 6:4, 6:7 (5:7), 7:6 (8:6).

          Zverev zeigte gegen den drei Jahre jüngeren Kecmanovic zwar phasenweise bessere Ansätze als in der Vorwoche in Montréal, wo er im Viertelfinale ausschied, ließ aber knapp zwei Wochen vor dem Start in Flushing Meadows wieder viel zu viele Chancen liegen und verlor schließlich fast folgerichtig. Vor allem der zweite Aufschlag bleibt ein riesiges Problem – 20 Doppelfehler leistete sich Zverev bei neun Assen, sechsmal gab er sein Service ab. Nach 2:18 Stunden war die Niederlage des Siegers der ATP-Finals gegen den Weltranglisten-58. besiegelt.

          Zverev setzte damit seine schwarze Serie in Cincinnati fort: Auch beim fünften Start im Hauptfeld scheiterte er in Ohio an seinem Auftaktgegner, nachdem er bei seinem Debüt 2014 in der ersten Qualifikations-Runde ausgeschieden war.

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