Paris Fashion Week :
Sorry, das ist Poster-Feminismus

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Feministische Sprüche der französischen Aktivistin Claire Fontaine prangen über dem Dior-Laufsteg bei den Pariser Prêt-à-porter-Schauen.
Feministische Sprüche der französischen Aktivistin Claire Fontaine prangen über dem Dior-Laufsteg bei den Pariser Prêt-à-porter-Schauen.AFP

Die Paris Fashion Week gibt sich emanzipiert. Doch mit markigen Sprüchen ist es nicht getan. Die Modebranche muss sich selbst hinterfragen.

Es ist der Tag nach dem Schuldspruch für Harvey Weinstein. Dior hat ein eigenes, goldfarbenes Gebäude errichtet; mitten im Pariser Garten Jardin des Tuileries ragen die matt schimmernden Kanten hinein in einen klar blauen Himmel. Und drinnen sind es Botschaften, die hervorragen, nein: herabhängen, von der Decke nämlich. Blinkende Plastikschilder in der Art, wie sie etwa an amerikanischen Motels oder französischen Apotheken angebracht sind. Die Dior-Schilder tragen allerdings Botschaften, feministische Botschaften. „Patriarchy = CO2“, „Patriarchy = Climate Emergency“, „Women’s love is unpaid labour“ oder „Consent“, um nur einige zu nennen. Gestaltet wurden sie vom französischen Künstlerkollektiv Claire Fontaine.

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