Ski-alpin-Weltcup : Die emotionale Rückkehr der Anna Veith

Anna Veith war die dominierende Skirennläuferin. Dann stürzte sie und verletzte sich schwer. Nun ist die Österreicherin zurück auf der Skipiste und fährt Weltcup-Rennen. Für Experten ist das ein kleines Wunder.
Der Arbeitstag, der erste auf der Rennpiste seit 646 Tagen, endet früh für die zweimalige Gesamtweltcup-Siegerin. Anne Veith war nur noch Zuschauerin, als die Amerikanerin Mikaela Shiffrin am Dienstag am Semmering zum zweiten Mal in ihrer Karriere in einem Weltcup-Riesenslalom triumphierte. Um 1,20 Sekunden hatte sie die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst, sich im Klassement hinter ihrer österreichischen Mannschaftskollegin, der Slalom-Spezialistin Bernadette Schild, und vor der zehn Jahre jüngeren Schweizerin Camille Rast eingereiht – auf Position 49. Aber weder die Zeit noch die Plazierung spielten an diesem besonderen Tag eine große Rolle. Wesentlich wichtiger war für Anna Veith, „zu wissen, dass es körperlich funktioniert“.





