FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Shorttrackerin Anna Seidel :
„Ich dachte, ich bin ein superpositiver Mensch“

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Das Eisgefühl ist zurück: „Komplett frei stürze ich mich  aber noch nicht in die Kurve“, sagt Anna Seidel.
Das Eisgefühl ist zurück: „Komplett frei stürze ich mich aber noch nicht in die Kurve“, sagt Anna Seidel.dpa

Shorttrackerin Anna Seidel war in der Form ihres Lebens. Dann stürzt sie schwer und erlebt eine mentale Tiefphase. Was hat ihr aus dieser schweren Lage geholfen? Im Interview spricht sie darüber.

Sie sind im März beim Training in Dordrecht schwer gestürzt, haben sich Schien- und Wadenbein gebrochen. Haben Sie Schmerzen?

Ja, ich habe jeden Tag Schmerzen, vor allem beim Gehen. Das Laufen ist auch noch nicht richtig rund. Ich humpele etwas. Beim Schlittschuhlaufen merke ich es nur ein bisschen, weil es so eine Druck-Bewegung ist. Im Rennen kann ich das komplett ausblenden. So lange das Metall drin ist, wird es beim Gehen aber weiter so sein, dass ich Schmerzen habe. Sachen wie Joggen oder heftige Sprünge kann ich nicht machen.

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