Käthe Kruse, Jonas Mekas und Ulla Lachauer tauchen in goldene Zeiten des Gesellschaftsumsturzes ein. Dabei nähern sie sich der Revolution von drei verschiedenen Seiten.
Das lässt einen nicht kalt: Jonathan Franzen geht auf Kreuzfahrt in die Antarktis und David Safier hat ein Theaterstück aus dem Warschauer Getto wiederentdeckt.
Zu den Waffen, Literaten: Zwei E-Book-Projekte verteidigen Europa mit Verve und bieten ein eindrucksvolles Beispiel für politisch engagierte Literatur.
Zwei E-Books sind erschienen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch dasselbe meinen. Ben Lerner erklärt den Hass auf die Lyrik und Bernhard Keller die Liebe zum Baby.
Bei E-Readern sorgt schon die einfache Umstellung der Schriftgröße für neue Zeilenumbrüche: für Lyriker ein Problem. Doch einfallsreiche Verleger finden Wege, wie man E-Books für Gedichte fit macht.
Tilman Rammstedts Fortsetzungsroman „Morgen mehr“ oder die Fortsetzungsanthologie „Tausend Tode schreiben“: Der digitale „Work in Progress“ bietet literarische Grenzerfahrungen.
Muss die Gestalt dem Inhalt folgen? Auch der Kreis der kompetenten Bibliophilen hat das E-Book für sich entdeckt. Worum es bei Auszeichnungen im E-Book-Bereich gehen könnte.
Einsamkeit und Weltferne, das war einmal das Bild für die Arbeit des Schriftstellers. Heute führen unter den vielen Wegen vom literarischen Blog zum Buch manche im Kreis. Geht so die Zukunft?
Während in den Bestsellerlisten gedruckter Bücher der massentaugliche literarische Realismus vorherrscht, werden im Digitalen Experimente gewagt. Die Ergebnisse sind ebenso unterhaltsam wie lehrreich.
Wer Texte nur als E-Books und nicht auch gedruckt publiziert, muss damit rechnen, dass dem Format stärkeres Interesse gilt als dem Inhalt. Dennoch wagen auch große Verlage sich an „E-Only“-Programme.
Kein Leineneinband, der Bedeutung behauptet. Aber auch kein Bücherschrank mehr, der etwas von uns zeigt. Warum das Lesen von E-Books beglückend sein kann, aber doch etwas fehlt.
Ohne kiloschweres Buchgepäck in die Ferien? In den fünfziger Jahren hat Ed McBain den Polizeiroman nicht erfunden, wohl aber erneuert. Jetzt werden seine Bücher digital wiederbelebt.
Lust und Last der Konzentration: Das E-Book-Projekt „Fiktion“ will anspruchsvoller Literatur einen Weg ins Digitale bahnen und setzt dabei auf eine neue Darstellungstechnik – mit gemischtem Erfolg.
Während gedruckte Bücher viele Monate Vorbereitungszeit erfordern, können sich E-Books der drängenden Themen der Zeit unmittelbar annehmen. Bei den Digitalverlagen ist die Aufarbeitung der Flüchtlingskatastrophe in vollem Gang.
2013 wurde Aboud Saeed über Nacht zum E-Book-Star. Sein neues Werk „Lebensgroßer Newsticker“ wirft ein Licht auf die Frage, wie sich Literatur im digitalen Raum entwickelt.
E-Books sind im Alltag angekommen. Deswegen stellen wir künftig einmal im Monat die interessantesten digitalen Neuerscheinungen vor. Den Anfang machen Erich Mühsam, Pippi Langstrumpf und die Hanser Box.