Kolumne : Fünf Dinge, die als Lieferando-Bote nerven

Unser Gastautor liefert beruflich Essen aus. Für die Kolumne „Fünf Dinge“ erzählt er anonym von den Problemen, die Lieferboten wie ihn belasten – auch außerhalb der Pandemie.
Zu Beginn meiner Tätigkeit musste ich leider feststellen: Ich bin komplett alleine. Da ich mit meinem eigenen Fahrrad Essen ausliefere, wurde ich nicht über die Existenz der zentralen Anlaufstelle in meiner Stadt informiert. Noch nicht mal zur Vertragsunterzeichnung bin ich Menschen begegnet. Und wegen des immensen Zeitdrucks war ich auch nicht in der Lage, während der Auslieferungen Kontakt zu Kollegen auf der Straße aufzunehmen – es gab einfach keine Möglichkeit, sich untereinander über den Arbeitsalltag auszutauschen.





