
Donnersmarck wird inszeniert : „Es ist von hoher Artistik“

Ein Haarkranz als Rhetorik der Vergöttlichung: Der Kunsthistoriker Beat Wyss über ein Fotoporträt des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck aus dem Magazin „New Yorker“.
Das amerikanische Magazin „New Yorker“ hat gerade eine Geschichte über den deutschen Filmregisseur Florian Henckel von Donnersmarck veröffentlicht, dessen neuer Film „Werk ohne Autor“ sich an die Lebensgeschichte des Malers Gerhard Richter anlehnt. Das Porträt des Fotografen Hendrik Kerstens, das der „New Yorker“ anfertigen ließ, erinnert seinerseits an ein Gemälde und ist in den sozialen Medien vielfach geteilt worden. Herr Professor Wyss, was fällt Ihnen als Kunsthistoriker auf, wenn Sie dieses Motiv betrachten?
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