Italienischer Fahrradbauer :
Im Rahmen des Möglichen

Von
Klaus Georg Koch
,
Fotos Marco Ramin
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Er macht weiter: Italiener Antonio Taverna in seiner Werkstatt
Er macht weiter: Italiener Antonio Taverna in seiner WerkstattMarco Rami

Der Italiener Antonio Taverna pflegt noch das alte Handwerk des Fahrradbauens. Er stellt Rahmen und Gabeln für Rennräder, Dreiräder, Tandems her – seit alle seine Mitarbeiter in Rente gegangen sind, ganz allein.

Am Rand der Wüste Namib traf ich beim Radfahren einmal einen jungen Franzosen. Fünf Jahre ist das her. Er war mit der Schule fertig, hatte sich aus gefundenen Teilen ein Rad zusammengebastelt, war nach Kapstadt geflogen und hatte sich auf den Weg nach Norden gemacht. Kein Expeditionsausstatter hätte ihm so ein Ding empfohlen, und in der Tat war ihm gerade eine Gepäckträgerstütze gebrochen, unter der Last der Wasservorräte und seines Gepäcks. Doch ein schmales Eisenrohr genügte, und die Strebe war geschient.

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