Segel-Klassiker : Ein Schmierentheater überschattet das Ocean Race

Die Vorfreude vieler Segler und die Hoffnung der Fans auf ein episches Ocean Race werden von den dunklen Wolken getrübt, die schon vor der ersten gesegelten Seemeile aufgezogen sind. Die Folgen sind immens.
Zumindest die Kulisse stimmt: Blauer Himmel und warme Mittelmeersonne hüllen die spanische Hafenstadt Alicante, wo an diesem Sonntag (Start um 14.00 Uhr MESZ) das 13. Ocean Race startet, auch Mitte Oktober noch in spätsommerliche Atmosphäre. Sieben Teams mit je acht bis zehn Seglern steuern dann ihre fast zwanzig Meter langen Yachten innerhalb der nächsten acht Monate in elf Etappen im besten Fall einmal rund um den Globus. Die Crew, welche die fast 85.000 Kilometer lange Strecke entlang des Kaps der Guten Hoffnung, rund um die eisige Südspitze Südamerikas und durch die stürmischen Winde des Pazifik und Atlantik am schnellsten bewältigt, soll im Juni 2018 im Hafen von Den Haag zum Sieger gekürt werden. Doch die Vorfreude vieler Segler und die Hoffnung der Fans auf ein episches Rennen werden von den dunklen Wolken getrübt, die schon vor der ersten gesegelten Seemeile aufgezogen sind.





