Wenige weibliche Designer :
Frauen kaufen mehr Mode – aber werden keine Chefinnen

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Eine weibliche Modegröße: Designerin Donatella Versace
Eine weibliche Modegröße: Designerin Donatella VersacePicture Alliance

Mode wird oft als „Frauensache“ abgetan. Doch in den Führungspositionen sind Frauen wie Donatella Versace eine Seltenheit. Woran liegt das – und was macht einen guten Chefdesigner aus?

Kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres und dann noch einmal in diesem Sommer ereigneten sich – für italienische Verhältnisse – Sensationen: Beide Male wurden Frauen zu Chefdesignerinnen von Luxusmarken ernannt. Die Namen: Louise Trotter und Meryll Rogge. Die Marken: Bottega Veneta und Marni. Warum das erwähnenswert ist, kann man sich fragen, im Land von Miuccia Prada und Donatella Versace? Und überhaupt, ist Mode nicht – wie es häufig abschätzig heißt – sowieso Frauenkram?

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