Londoner Modewoche : Bitte etwas Mut applizieren

Ein Designer-Debüt bei Burberry, zwei Jubiläen, eine Aktivistin auf dem Laufsteg: Selten war auf der Londoner Modewoche so viel los wie in dieser Saison. Das erinnert daran, dass Mut ein guter Ratgeber ist.
Keine Beyoncé. Keine Kim Kardashian. Kein Kanye West. Es sagt viel über die Mode aus, wenn bei dem Debüt eines Modemachers in einem der größten Häuser als erstes auffällt, welche Prominenten nicht da sind. Bei der Schau von Riccardo Tisci, der so eng mit den Stars ist, dass es Freunde sind, verrät das noch mehr. Dass es hier ohne ein einziges prominentes Gesicht bei Burberry am späten Montagnachmittag wirklich um das Produkt gehen soll, um den Trenchcoat, das Karo, das Beige. Und um die Kunden, die das alles kaufen sollen. Er wolle damit nicht nur die Töchter abholen, sondern auch die Mütter, sagt Riccardo Tisci nach der Schau, die Väter und die Söhne.





