Kolumne : Fünf Dinge, die an Wunschzetteln nerven

Wunschzettel erleichtern die Geschenkesuche erheblich. Aber sie verderben einem auch die Lust am Schenken, findet unsere Autorin. Die Kolumne „Fünf Dinge“.
Weihnachten, das Fest der Liebe. Und, sehen wir der Wahrheit ins Auge: das Fest der Geschenke. Nicht umsonst ist die Weihnachtszeit die beste Zeit für den Einzelhandel. Das richtige Geschenk für seine Lieben zu finden ist nicht immer einfach. In meiner Familie gibt es deshalb die Tradition, dass alle einen kitschigen Wunschzettel schreiben und zeitnah im Elternhaus aufhängen. In streng geheimen Absprachen wird dann ausgemacht, wer sich welchen Wünschen annimmt. Im Idealfall wird noch ein Foto der Wunschzettel in die Familiengruppe auf Whatsapp geschickt, damit auch jeder vorbereitet ist. Das erleichtert die Geschenkesuche natürlich erheblich, das muss ich als Mensch, der nicht viel für Weihnachten übrig hat, anerkennen. Wer hat in diesen stressigen Zeiten schon Zeit, sich ausführlich mit Geschenken zu befassen? Auch wenn ich weiß, dass ich mich glücklich schätzen kann, überhaupt einen Wunschzettel schreiben zu dürfen, finde ich trotzdem fünf Dinge an ihnen ganz besonders nervig.





