Kolumne Geschmackssache :
Die frohe Kunde vom Engelsberg

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Thomas Rinker mit seinem Sohn Johannes in den Weinbergen
Thomas Rinker mit seinem Sohn Johannes in den WeinbergenWeingut Knab

Der Glaube an die aromatische Allmacht des Burgunders ließ Thomas Rinker vor 25 Jahren ein bescheidenes Weingut kaufen. Heute kommt bei ihm so gut wie nie etwas anderes als Burgunder in Fass und Flasche – und etwas anderes wünscht sich auch kein Weinliebhaber.

Die Nationalisten, die gerade mit ihrer Kleinmütigkeit das Klima in ganz Europa vergiften, haben glücklicherweise noch nicht den Wein als Kampfplatz entdeckt. Deutschland dem Riesling! Frankreich dem Pinot! Spanien dem Tempranillo! Österreich dem Veltliner! Ungarn dem Tokajer! So würden ihre Schlachtrufe lauten, die in den Ohren aller Weinliebhaber wie pharisäische Kleinstaatenkeiferei klängen.

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