Kolumne „Reiner Wein“ : Wie Martin Tesch den Riesling rettet

Die globale Erwärmung geht an Teschs Weinen vorüber, zumindest geschmacklich. Eine sehr eindeutige Empfehlung unseres Kolumnisten.
So langsam wird es langweilig bei Martin Tesch. Seine trockenen Rieslinge sind nun schon seit Jahren auf einem verlässlich hohen Niveau, das er zuletzt, in den zwei durchaus problematischen Jahrgängen 2021 und 2022, nochmals leicht zu erhöhen schien. Stilistisch bleibt er sich treu, und genau das ist die eigentliche Kunst: den Widrigkeiten nicht nur zu trotzen, sondern sie für den Fortschritt zu nutzen.
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