Designer Kostas Murkudis : „Meine Mode ist Architektur in Bewegung“

Kostas Murkudis wollte Künstler werden. Nun hat er es ins Museum geschafft – als Modeschöpfer. Es ist eine Ehre und eine Genugtuung: In Deutschland, klagt Murkudis, gelten Designer als Schwachköpfe.
Kostas Murkudis steht in seinem Büro in Berlin-Charlottenburg, vor sich einen Grundriss des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, und sagt: „13 Stationen.“ So viele Themenbereiche sind geplant für die erste große Ausstellung, die dem 54 Jahre alten Modedesigner gewidmet ist. Eine Riesenehre, eine Herkulesaufgabe. Der smarte Berliner, geboren als Kind griechischer Kommunisten in der DDR, ist ein Museumsfan. Nun bestückt er selbst eines.





