Sind Roboter bald die besseren Lover?
Die Symbiose von Sex und Technologie ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon vor 40.000 Jahren nutzten unsere Vorfahren Steindildos für ihre intimsten Bedürfnisse. Als 1880 der Vibrator patentiert wurde, zählte er zu den ersten fünf elektrischen Geräten - noch vor dem Staubsauger und dem Bügeleisen. Die Sexbranche gilt als Innovationstreiber für neue Techniken.
Die Erwachsenenmesse AVN Expo stellte 2010 den ersten funktionsfähigen Sexroboter vor: „Roxxxy“ konnte zwar ihre Gliedmaßen noch nicht unabhängig voneinander bewegen, und ihr Wortschatz musste erst mühselig per Laptop übertragen werden. Aber es folgte eine rasante technologische Entwicklung von Android-Geräten mit Künstlicher Intelligenz, die allein für den Geschlechtsverkehr mit Menschen konzipiert sind.
Moderne Sexroboter verfügen über lebensechte Augen, ausgestattet mit Mikrokameras und Gesichtserkennung. Sie können blinzeln, ihre Augenbrauen heben, den Kopf neigen und realistische Küsse mit Zungenspiel simulieren. Ihre Münder bewegen sich synchron zu fortschrittlichen Sprachmodellen wie ChatGPT-J, leistungsstarke Prozessoren verarbeiten Sprache und Bilder nahtlos, unterstützt von neuronalen Netzwerken. Dank drahtloser Drucksensoren reagieren sie auf ihre Umgebung, ahmen Atem und Herzschlag nach und besitzen menschliche Körpertemperatur – alles um die Illusion von Leben perfekt zu machen.





