„Yoox Net-a-Porter“-Übernahme : Welche Risiken stecken in diesem Geschäft?

Das Münchner Unternehmen Mytheresa will den etwa doppelt so großen Rivalen Yoox Net-a-Porter (YNAP) übernehmen. Bisher zeigt sich der Onlineluxushandel unbeeindruckt von weltpolitischen Krisen. Aber wird das so bleiben?
Die Deutschen sucht man in der Luxusmode meist vergeblich. Große Namen wie Escada sind verschwunden, bekannte Designer wie Jil Sander haben sich zurückgezogen, und selbst der einst so solide Modehändler Esprit musste Insolvenz anmelden. Umso erfreulicher, dass sich der Münchner Onlineluxushändler Mytheresa gut behauptet – und zwar so gut, dass er nun den etwa doppelt so großen Rivalen Yoox Net-a-Porter (YNAP) übernehmen und in die schwarzen Zahlen führen will. Nicht einmal der Schweizer Konzern Richemont hatte das geschafft, der im Luxusgeschäft – mit Marken wie Cartier oder Van Cleef & Arpels – wahrlich viel Erfahrung hat. Nun kann Richemont-Verwaltungsratspräsident Johann Rupert mit einer Beteiligung von 33 Prozent an dem neuen Zusammenschluss zuschauen, wie man den Onlinehandel auf Vordermann bringt.
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